Am vergangenen Wochenende (12.10.2008) fanden wieder die alljährlichen Supermoto of Nations in Pleven, Bulgarien statt.
Die Strecke mit ihrem komplett asphaltierten Offroad ist ein wahres Mekka für Supermoto Fahrer.
Es traten elf Nationen plus drei Junior Teams an, um die beste Supermotonation der Welt zu ermitteln.
Für Deutschland gingen an den Start Nico Joannidis in der Klasse S2 (größer 475ccm), Jan Deitenbach in der S1 (bis 450ccm) und Dirk Spaniol in der Open Klasse (ohne Hubraumeinschränkung).
Alle drei konnten in der abgelaufenen Saison mit hervorragenden Ergebnissen überzeugen.
So wurde Nico Joannidis Meister im Deutschen C2 Cup sowie Vizemeister im C1 Cup und Dirk Spaniol dritter in der Klasse S2 der Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft.
Gefahren wurden drei Rennen a 13 Runden.
Im ersten Rennen die Klassen S1 und S2, im zweiten Rennen S2 und Open sowie im dritten Rennen S1 und Open.
Der Gesamtsieger wurde ermittelt durch zusammenrechnen aller Platzierungen der drei Fahrer eines Landes, wobei die jeweils schlechteste Platzierung aus allen drei Rennen gestrichen wurde.
Das italienische Team mit den drei WM Fahrern Lazzarini, Gozzini und Pignotti wurde seiner Favoritenrolle gerecht und holte mit
zwei Einzelsiegen im ersten und zweiten Rennen souverän den Gesamtsieg.
Unser deutsches Team erreichte einen hervorragenden 6. Platz.
Dabei ist zu erwähnen das Nico Joannidis wegen eines schweren Sturzes im Qualifying nicht nur durch den miserablen 20. Startplatz, sondern auch durch sein stark schmerzendes Bein massiv gehandicapt war.
Bester deutscher war Altmeister Dirk Spaniol, mit einem 8. Platz im zweiten und einem 11. Platz im dritten Rennen
Aber auch Jan Deitenbach wusste mit einem 16. Platz im ersten und einem 9. Platz im dritten Rennen zu überzeugen.
Nico Joannidis gelang es trotz seines Handicaps, im ersten Rennen sieben (21. Platz) und im zweiten Rennen sogar 10 Fahrer hinter sich zu lassen (18. Platz).